KFZ Typ- und Regionalklassen nur geringfügig geändert
Kürzlich hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die aktuellen Statistiken für die Anpassung von Typ- und Regionalklassen veröffentlicht. Die meisten Versicherer nutzen diese Veröffentlichung für Ihre Prämieneinstufungen bei der KFZ Versicherung.
Wie auch in den vergangenen Jahren enthalten die Listen des GDV nur relativ wenige Änderungen. Trotzdem sind laut einer aktuellen Studie des Münchner Vergleichsportals Check24.de Mehrkosten von bis zu 200 Euro möglich.
Bei der KFZ Haftpflichtversicherung hat sich für 33,5 Prozent der Pkw die Typklasse verändert. Bei den meisten handelt es sich jedoch nur um eine Verschiebung um eine Klasse. Bei vollkaskoversicherten Autos betraf die Änderung 38,5 Prozent, in der Teilkasko 35,8 Prozent. Ein Großteil der betroffenen Fahrzeughalter wird darüber allerdings wenig erbost sein, fiel die Änderung der Typklasse für Ihre KFZ Versicherung doch zu Ihren Gunsten aus. Weniger Beiträge zahlen 68,5 Prozent der Betroffenen in der Vollkaskoversicherung und sogar 90 Prozent bei der Teilkaskoversicherung. Jedoch muss in einigen Fällen mit einer Höherstufung der Typklasse um bis zu fünf Klassen gerechnet werden.
Bei etwa 30 Prozent der von einer KFZ Haftpflichtversicherung abgesicherten Fahrzeuge ändert sich die Regionalklasse. Die günstigsten Regionen liegen im Osten Deutschlands. Die schlechteste Regionalklasse erhält Kaufbeuren in Bayern. Bei der Teilkaskoversicherung ändert sich für 18 Prozent der versicherten Fahrzeuge die Regionalklasse, bei der Vollkasko betrifft die Änderung 21 Prozent.
Die Neueinteilung der Typ- und Regionalklassen kann sofort erfolgen, in der Regel greift sie jedoch erst mit dem Beginn des neuen Jahres. Falls Sie von ungünstigeren Einstufungen betroffen sind, nutzen Sie ihr Sonderkündigungsrecht, um die aktuelle KFZ Versicherung kündigen und zu einem günstigeren Versicherer wechseln zu können.